Ab Mittwoch bis Sonntag gibt es spanische Spezialitäten. Laßt Euch überraschen!
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die besten cafés deutschland: caféguide der Kaffeepiraten
@ 2010-11-27 – 12:21:28
der caféquide von der "Black Pirate Coffee Crew"
einfach mal reinschauen

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bpcc schreibt: ein neuer schatz am inn-strand
@ 2010-11-27 – 12:14:24
danke nochmal an die mädels von der "Black Pirate Coffee Crew" für das nette interview.
zu lesen unter:http://www.blackpiratecoffeecrew.de/blog/2010/09/kaffeewerk_passau/
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öffnungszeiten
@ 2010-11-27 – 11:19:43
wir Werkeln für euch von
dienstag bis freitag von ca. 10 uhr bis wahrscheinlich 19 uhr
und nun auch
sonnstags von 13 uhr bis, schauen wir mal 18 uhr -
unsere kleine KaffeeWelt
@ 2010-11-22 – 20:15:02
Meine kleine KaffeeWelt
Eine kleine Geschichte von Jemandem der hinausging, um in Kaffeehäusern seine Ruhe zu finden und bei einem heißen, undefinierbaren und dunklen Gebräu in sich zu kehren.
Bis jener Tag kam, wo sich folgende Fragen auftaten: „Warum schmeckt dieser Kaffee hier besser als in einem anderen Lokal? Was ist eigentlich drin - außer Bohnen und Wasser? Welche Zubereitungsarten gibt es? Wann ist ein guter Kaffee, wirklich ein guter Kaffee?“
Hauptsächlich ist es aber die Suche nach dem perfekten Espresso und allen Kreationen, die man daraus hervorbringen kann.Eine Reise über Jahre begann, die noch lange nicht enden wird. Die Perfektion in der
Zubereitung ist gleichzusetzen mit der Perfektion, die benötigt wird, ein Mahl zuzubereiten.
Eine Bohne an sich, qualitativ geordnet in Arabica bzw. Robusta, sagt noch gar nichts aus. Aus welchem Land kommt sie, wie wird sie gepflückt, gewaschen, geröstet, gelagert, evtl. gemischt, gemahlen, extrahiert (lat.: herausgezogen)? Viele Faktoren bestimmen den Geschmack des Kaffees. Zum Beispiel Temperatur, Wasserqualität, Maschine und Zubereitungsart, die Art des Filters und der Mensch.In den Medien taucht in letzter Zeit immer häufiger der Begriff der „Third Wave Coffee“-Bewegung auf. Zur Erklärung: Als erste Welle wird die einfache Herstellung von Kaffee gemeint, es gab keinen weiteren Bezug zum Produkt, außer ihn als Wachmacher zu sehen und die Erfahrung zu gewinnen, dass Kaffee bitter ist. Der Geschmack „bitter“ ist allerdings nur auf eine falsche Form der Zubereitung zurückzuführen und hat absolut nichts mit der Wertigkeit der Bohne zu tun hat. Im Grunde kann man die erste Welle auf den Filterkaffee begrenzen.
In der zweiten Welle sind die Coffee-Shops entstanden. Ein Name ist damit untrennbar verbunden: Starbucks. Kaffee ist hip, Latte Macchiato ein Lifestyle-Produkt und Espresso wird von der breiten Masse wahrgenommen. Es dreht sich auch hier schon um die Bohne und der entsprechenden Zubereitung. Der Grundgedanke ist ein guter Ansatz, nur liegt hier das
Augenmerk mehr auf Mischgetränken mit viel Milch und süßen Geschmacksverstärkern, den Flavours. Somit geht das eigentliche Produkt - der Espresso - unter.
Das Third Wave-Konzept umfasst weit mehr als nur den anständigen Espresso in der
Tasse. Sicher läuft es am Ende darauf hinaus, ist aber eben nicht alles. Third Wave
umfasst die gesamte Kette – von der Kaffeepflanze über die Röstung und die technische Entwicklung der Maschinen bis hin zur Extraktion. Und vor allem schließt es den wichtigen Gedanken des „Fair Trade“ ein. Dessen Umsetzung sorgt dafür, dass auch die Kaffeebauern angemessen am Umsatz beteiligt werden und in den Ursprungsländern endlich ein menschenwürdigeres Leben möglich wird. Gutes Geld für gute Ware. In diesem Sinne steckt hinter der Third Wave-Idee auch ein menschenrechtliches Konzept.
Damit dieser vorausgehenden Mühe einer exzellenten Bohne auch Rechnung getragen wird, müssen auch die Wasserwerte vor Ort unter die Lupe genommen. Nachdem Kaffee aus 98 Prozent Wasser besteht, sind hier spürbare Geschmacksunterschiede zu erkennen. In der Zubereitung wird grundsätzlich zwischen zwei Getränken unterschieden: Kaffee und Espresso. Daraus resultieren viele Milchgetränke wie Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee usw. Die Wahl der Milch spielt hierbei natürlich auch eine wichtige Rolle, wobei frische Vollmilch zu bevorzugen ist.
Zum näheren Verständnis die Unterschiede von Kaffee und Espresso:
Der Kaffee wird mit heller gerösteten und grober gemahlenen Bohnen ohne Druck durch den einfachen Kontakt mit dem Mahlgut gefiltert gebrüht. Filter- und Brühvarianten gibt es viele, die bekanntesten: Karlsbader Kanne, French Press, Handfilter, Espressokanne und neuerdings mit der AeroPress.
Der Espresso wird mit dunklerer Röstung und sehr fein gemahlenen Bohnen,
hergestellt. Das heiße Wasser wird mit hohem Druck durch den Siebträger gepresst. Das Wasser hat weniger Kontakt mit dem Kaffeemehl als beim Brühkaffee. Man bekommt ein völlig anderes Endprodukt.Barista ist die offizielle Bezeichnung für den erfahrenen Kaffee-Zubereiter. In Italien ist es ein richtiger Ausbildungsberuf. Außerhalb Italiens wird dieser Berufsstand durch die SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) Institution vertreten.
Dem komplexen Produkt Kaffee wird von Vertretern der Third Wave Coffee-Philosophie die volle Wertschätzung und Aufmerksamkeit geschenkt!
Guter Kaffee hat also mit Wissen, Handwerk und Leidenschaft zu tun! Darauf werden wir in den nächsten Ausgaben noch genauer eingehen.
Um als Gast letztendlich im Café zu sitzen, seine innere Ruhe und Glückseeligkeit zu finden und sich dem Philosophieren zu widmen ist es ein weiter Weg, der von vielen Faktoren abhängig ist. Aber es ist eine höchst lohnenswerte und interessante Reise, die nie zu Ende sein kann.



















